Wanderin & Wanderhund mit der Leidenschaft für kleine & große Abenteuer Sylvia's-Naturally-Heart - Wanderblog mit Hund
Wanderin & Wanderhund mit der Leidenschaft für kleine & große Abenteuer            Sylvia's-Naturally-Heart - Wanderblog mit Hund 

Traumschleifchen                  *Pfalzblick 

Kurzfacts :

  • Rundwanderweg
  • Wegstrecke =>

Traumschleifchen mit Pfalzblick => 6,5 km

Traumschleifchen ohne Pfalzblick => 5,1 km

Zuwegung - je 500 m 

  • Höhenmeter => mit Pfalzblick => 170 HM                            ohne Pfalzblick => 115 HM
  • Gehdauer ohne Pause => 2 Stunden

 

Start.- & Endpunkt :

  • 55430 Langscheid
  • Wanderparkplatz am Gemeindehaus

Einkehrtipp :

Hofcafe Oldach in 55422 Henschhausen ( => Öffnungszeiten : Ostern bis Oktober <= )

Dafür ist ein kurzer Abstecher vom Traumschleifchen notwendig !!

 

Weitere Einkehrmöglichkeiten :

Gastronomie in 55430 Oberwesel & entlang der Rheinstrecke Bundesstraße B9

Nachdem sich am späten Morgen die Sonne durch die Wolken blicken ließ , entschieden wir spontan das Traumschleifchen *Pfalzblick in Angriff zu nehmen

 

Schon auf der Fahrt in den Hunsrück waberten uns allerdings die ersten Nebelschwaden entgegen , aber ohne Fleiß kein Preis , deshalb hieß es am Wanderparkplatz in Langscheid Wanderschuhe festzurren und los geht's.

Und ab geht's !!

 

 

Winterlich eingepackt in Mütze, Schal und Handschuhe marschieren wir vom Portal am Wanderparkplatz an der Gemeindehalle in Langscheid auf dem 500 m langen Zuweg zum Start.- & Endpunkt des Traumschleifchen *Pfalzblick

 

Der Nebel war an einigen Ecke zwar unser Begleiter aber trotz alle dem haben wir die Wanderung genoßen.

 

Auch wenn er die schönen Aussichten manchmal behindert , ich finde Nebel hat immer etwas mystisches und deshalb wandere ich auch gerne wenn es mal neblig ist.

Der mit Morgentau bedeckte Wiesenweg führt uns zum Start.- & Endpunkt des Traumschleifchen *Pfalzblick

 

Eigentlich wollte ich es schon 2019 erobern , aber egal 2020 ist es hier genau so schön.

 

 

 

Nach 500 m Zuwegung erreichen wir inmitten von Feld.- & Flur den Start.- und Endpunkt.

 

Wir sind das Traumschleifchen im Uhrzeigersinn gewandert und das war eine gute Entscheidung , denn so geht man den Höhepunkten immer wieder entgegen.

 

 

 

 

 

Schon gleich zu Anfang bieten sich auf dem Wanderweg die ersten Eindrücke , ohne Nebel ist die zu erahnende Aussicht sicher grandios , aber auch so hat die Landschaft ein tolles Flair.

 

Nach gut 700 m erreichen wir auch schon unseren ersten Hunsrücker Aussichtspunkt.

Uff'm hinner Beil !!

Uff'm was ??

Ja das Hunsrücker Platt fordert auch meine Sprachkenntnisse heraus :-) , deshalb kann ich euch die genaue Übersetzung leider auch nicht liefern.

 

Aber definitiv findet sich hier ein schönes Plätzchen mit einer tollen Aussicht ins Rheintal.

Bei klarer Sicht könnten wir hier die Burg Schönburg und Dellhofen erblicken , könnten ....

 

Heute war die Sicht wie schon erwähnt teilweise vernebelt und ein Rast , war wie man sich denken kann , auch noch nicht nötig , also zogen wir nach kurzer Begutachtung weiter unseres Weges.

 

Nach 1,4 km die wir auf Wald.- & Wiesenwegen zurückgelegt haben , bietet sich uns an einer Wegkreuzung dann die Qual der Wahl :

 

entweder folgen wir dem 700 m langen Zuweg der uns zum  Aussichtspunkt Pfalzblick bringt - Irgendwie ja ein MUSS

 

oder

 

man folgt dem Wegsymbol des Traumschleifchen *Pfalzblick ohne Abstecher. 

 

Wir entschieden uns klarer Weise für den kurzen Abstecher zum Aussichtspunkt und kehrten nach dessen Besichtigung auf dem Zuweg wieder zurück zur Wegkreuzung.

 

 

Aussichtspunkt Pfalzblick !!

Zurück am Ausgangspunkt begleitet uns auf dem Wanderweg des Traumschleifchen , jetzt auch der *Rheinburgenweg sowie der linksrheinische Jakobsweg

 

Nach einiger Zeit verlassen wir den Wald und wir finden uns auf der Hangkante des oberen Mittelrheintal wieder.

Auf dem Wiesenweg begleiten uns , linksseitig der vor sich hinfließende Rhein und rechtsseitig grasgrüne Viehweiden , die im Sommer wohl mit Schafen , Kühen oder sonstigen grasenden Vierbeiner besetzt sind.

 

 

Die Wiesenwege des Höhenplateau führen uns zur Gedanktafel der ehemalige Grube Josef & Anna.

 

Deren Geschichte im Zeitraffer :

 

Die Grube baute den sehr begehrten Rheinischen Schiefer ab.

 

Da sich hier oben auf dem Höhenplateau aber zur damaligen Zeit wenig Grundbesitz fand , und die Steillagen der Hänge auch keinen ausreichenden Platz boten , wurde die Grube ans Rheinufer verlegt.

 

Das ständige Hochwasser war allerdings ein mächtiges Problem und so kamen es wie es kommen musste :

Das Werksgebäude wurde bei Hochwasser und Eisgang abgetrieben , und die Grube kam zum erliegen.

 

Wir kommen gut voran und finden uns schon bald am grandiosen Aussichtspunkt Sauzahn ein => Ja der heißt wirklich so <=

 

Um das Wortspiel aufzugreifen - der Ausblick ins Rheintal ist hier wirklich SAU gut !!

Aussichtspunkt " Sauzahn " !! 

Mitten im Rhein entdecken wir die Burg Pfalzgrafenstein und rechtsrheinisch thront Burg Gutenfels.

 

Immer wieder von Neuem bin ich von der Mittelrheintal-Atmosphäre entzückt , und dass obwohl das Wetter heute garnicht so dolle war.

Wir legten eine kleine Rast ein und schmiedeten auf Grund der traumhaften Kulisse schon Pläne für weitere Wander.- & Rad.- Touren :-)

 

Entlang der Hangkante ziehen wir von dannen und bahnen uns den Weg zum nächsten Aussichtspunkt.

 

Aussichtspunkt " Grube Rhein " !! 

Heimatkunde !!

Ich mag Wanderwege die tolle Aussichten bieten , sowie gleichzeitig Geschichten erzählen und lehrreich sind.

Wegen veralteter und personalintensiver Abbaumethoden ist auch die Grube Rhein mittlerweile stillgelegt.

Mit dem tollen Panorama im Gepäck lassen wir den Rhein und dessen Hangkante hinter uns und wandern auf den Wiesen.- und Feldwegen Richtung Henschhausen & Langscheid , am Abzweig Heckelberg halten wir uns rechts.

 

Wer im Sommer Lust auf eine Einkehr hat , kann hier dem Abstecher zum Hofcafe Oldach folgen , dort schlemmen und dann auf den Wanderweg zurückkehren.

Rheinischer Schiefer !!

 

 

Fast geschafft !!

 

 

 

Der Forstweg bringt uns zum Start,- & Endpunkt unserer heutigen Wanderung.

 

 

 

Hier folgen wir wieder dem 500 m langen Zuweg zurück zum Wanderparkplatz am Gemeindehaus in Langscheid.

 

 

Auf dem freien Feld zog der Nebel über die Landschaft und legte alles in eine sanfte und stille Hülle aus Nebelwolken.

 

Ein toller Anblick !!

Mystisch !! 

Fazit :

 

Ein toller Wanderweg der mit vielen Highlights und schönen Aussichten aufwartet.

 

Ein Lob an die Wanderweg Initiatoren & Wegpaten , wir werden im Frühling oder Sommer garantiert nochmal wieder kommen !! Versprochen !!

 

Hundetauglichkeit : gut mit Hund machbar , Wasser muss mitgenommen werden.

Kommentare

Bitte geben Sie den Code ein
* Pflichtfelder
Es sind noch keine Einträge vorhanden.
Druckversion Druckversion | Sitemap
Wanderblog // Reiseblog // Wanderblog mit Hund - Hundewanderblog